Ein Blick in den Werkzeugkoffer für Profis
16.Mai 2011
Der Werkzeugkoffer für Profis kann den versierten Hobbywerker zum
Träumen verleiten. Alle professionellen Werkzeuge auf einem Platz zu
sehen, erzeugt Begehrlichkeit. Doch was gehört nun in den Werkzeugkasten
für den professionellen Einsatz?
Der Werkzeugkoffer für Profis kann den versierten Hobbywerker zum
Träumen verleiten. Alle professionellen Werkzeuge auf einem Platz zu
sehen, erzeugt Begehrlichkeit. Doch was gehört nun in den Werkzeugkasten
für den professionellen Einsatz?
Der Werkzeugkoffer:
Häufig fangen die Unterschiede zum Werkzeug - Set des Heimwerkers, schon
bei dem Werkzeugkoffer selbst an. Besonders bei Elektrowerkzeugen
findet sich eine sehr beliebte Kastenform, die miteinander verbunden
werden kann.
So wird für den Weg zur Baustelle, aus verschiedenen
Einzelkästen, eine bequem zu tragende Einheit. Bereits im
Servicefahrzeug wird durch dieses System dafür gesorgt, dass nur die
tatsächlich benötigten Werkzeuge mitgenommen werden.
Elektrowerkzeuge:
Der Akkuschrauber, die Stichsäge, der Bohrhammer und alle weiteren
elektrisch betriebenen Werkzeuge sind natürlich Markenware. Einige Namen
der Maschinen findet man auch in Baumärkten wieder. Oft reicht es
einmal das Gerät in die Hand zu nehmen und der Qualitätsunterschied
zwischen der Baumarktversion und der Profimaschine wird offenkundig.
Die
Maschinen liegen ganz anders in der Hand, die Verarbeitung ist viel
robuster und die Leistungsfähigkeit ist deutlich höher, als die des
Namensvetters. Beim Akkuschrauber lohnt sich einmal der Selbstversuch.
Das Profigerät dreht eine 140 mm Schraube nach der Nächsten, ohne
vorzubohren, in Eichenholz.
Die Baumarktvariante schafft, mit viel
Glück, 4 – 5 solcher Schrauben, dann ist der Akku leer. Braucht die
Profivariante etwa 30 Minuten, um wieder vollständig geladen zu sein, so
liegt der „Hobbyschrauber“ oft 2 Stunden auf der Ladestation.
Handwerkszeuge im Werkzeugkoffer:
Ein Profi muss schnell arbeiten können. Seine Werkzeuge dürfen dabei
keinen Schaden nehmen und auch beispielsweise eine anzuziehende Mutter
nicht deformieren. Entsprechend passgenau muss das Werkzeug sein und
formbeständig.
Vom Knarrenkasten bis zu Maul- Ringschlüsselsatz stösst
man wieder auf Markennamen. Oft kostet ein einziger Gabelschlüssel mehr,
als ein ganzer Schlüsselsatz im Hobbymarkt. Dafür ist das Werkzeug aber
auch wirklich robust.
Lässt sich eine eingerostete Mutter nicht auf
normalem Weg lösen, so wird einfach ein Rohr über den Schlüssel
geschoben. Die nun wirkenden Kräfte sind gigantisch.
Der Ringschlüssel
übersteht die Tortour ohne Verzug oder andere optische Schäden. Auch die
Vielfalt der verschiedenen Handwerkszeuge ist oft beeindruckend.
Nicht
nur hat jedes Ding seinen Platz im Werkzeugkoffer, sondern es ist für
viele Spezialanwendungen auch das passende Werkzeug vorhanden. Konnte
vom Hersteller kein passendes Werkzeug erworben werden, so wurde eines
in Eigenregie angefertigt.
Fazit:
Der Blick in den Werkzeugkoffer des Profis zeigt, dass Markenqualität
bei allen Werkzeugen keine Geldverschwendung ist. Markenqualität bei
Werkzeugen ist eine notwendige Investition, um professionell und schnell
arbeiten zu können.
Als Hobbywerker sollte man nun trotzdem nicht
verächtlich auf sein eigenes Werkzeug schauen. Für den Heimwerker kommt
es nicht auf jede Sekunde bei der Arbeitseffizienz an. Auch eine kleine
Unzulänglichkeit eines verwendeten Werkzeugs kann beim Hobbyeinsatz
verschmerzt werden.